Das Wasser ist je nach Windstärke glatt bis kabbelig und hat kleine Wellen. Stehtief bis zu 30m vom Land aus, dann wird es schnell tief. Die Wellen brechen ca. 200-300 Meter vom Strand entfernt. Am Strand von Kotu findest Du viele unsaubere Wellen, die sich manchmal zu einen schönen, schnell brechenden Shorebreak entwickeln, der gut zum Surfen ist. Achte bei Ebbe auf die Felsen auf der linken Seite, die Du aber sehen kannst. Dieser Spot ist nicht für Anfänger geeignet, aber erfahrene Kiter können hier jede Menge Spaß haben. Anfänger sollten lieber ein paar hundert Meter weiter nach rechts gehen, denn dort sind die Wellen weniger und niedriger.
Schöner Sandstrand, der aber viele Muscheln hat, so dass man sehr auf seinen Kite und Material aufpassen muss. Kiter sollten beim Starten rück sichtig den anderen Strandnutzern gegenüber sein. Du kannst das Wasser egal wo an diesem 1.5km langen Strand betreten. An der Kotu Beach Bar helfen Dir die Locals beim Materialaufbau und den Kite zu starten und zu landen.
Das Wasser ist sehr warm im Sommer und kühler im Winter. Ein Neoprenanzug ist das Jahr über eigentlich nicht notwendig, aber im Januar sollte man einen mitnehmen, denn das Wasser ist morgens recht kühl. Am besten von November bis Juni. Es gibt schöne Tage im Sommer, aber es kann viel regnen.
Während der Wintersaison kannst Du ca. 70% der Zeit mit 8-20 Knoten rechnen. Normalerweise ist der Wind schräg auflandig, aber auch manchmal ablandig. Wenn der Wind morgens aus Osten kommt, geh schnell aufs Wasser, denn die Thermik wird den Wind gegen Mittag stoppen, wenn der Himmel klar ist (diese Bedingungen sind meistens von Dezember bis Februar). Bei Ostwind kannst Du direkt bei der Kotu Beach Bar fahren, denn dann ist er dort seitlich. Die Strände weiter westlich haben dann schräg ablandige bis ablandigen Wind. Wenn Du morgens keinen Wind hast, dann kannst Du am Nachmittag mit einem schönem, thermischen N oder NW Wind rechnen. Dann kannst Du auch alle Strände um den Kotu Beach herum nutzen, denn die Winde sind dann schräg auflandig (diese Bedingungen sind meistens ab Februar). An 70% der Tage mit NO Wind nimmt der Wind gegen Mittag ab, aber mit großem Material noch fahrbar.
Von Banjul fahre nach Westen in Richtung der Küste und fahre nach Kotu. Vom dem "Kotu Strip", einer Gruppe von Hotels, geh an den Strand, und dann nach links für ca. 500m bis zum Kotu Point, dort findest Du die Kotu Point Beach Bar.
Die Fischer in der Nähe des Kotu Points kennen sich aus. Wenn Du Probleme hast, oder Dein Kite zu lange im Wasser liegt, dann retten sie Dich mit ihren Fischerbooten. Sei so fair und zahle ihnen etwas. Ist ist sehr empfohlen einen Helm zu tragen und einen Reiseversicherung zu haben, denn die lokale medizinische Versorgung ist schlecht und es gibt keine Notfallhilfe. Sei nett zu den Fischern und achte auf die anderen Strandnutzer. Habe ausreichende Sicherheitssysteme, damit nichts Schlimmes passieren kann. Die Locals kennen kaum Kitesurfer, weshalb Du immer eine Menge von Menschen um Dich herum erwarten kannst. Pass auf, denn sie wollen gern helfen, und können dabei unwissentlich Probleme bereiten.
Die beste Bar in Gambia ist die "The Green Mamba", in der Nähe des Parkplatz am Ende des Senegambia Strip. Halte nach der blinkenden Palme Ausschau. Viele Bars und Restaurants. Probiere mal die Strandhütten, denn die sind sehr freundlich, kochen tolles Essen und sind sehr günstig (£4 für 2 Fische mit Pommes und 6 Biere).